Steinzeit-Abenteuer

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Steinzeit-Abenteuer

Nach unserem Ausflug in die Zukunft ging es einen Tag später in die Vergangenheit. Gemeinsam mit meiner 2. Klasse machte ich mich auf nach Schloss Asparn an der Zaya. Das Wetter war leider so nass wie vorhergesagt, doch bestens ausgerüstet, konnte uns auch das nicht viel anhaben.

Eine besonders kompetente Führerin machte mit uns eine Reise quer durch die Urgeschichte. Sie erklärte das tägliche Leben, die Jagd und die Wohnverhältnisse anschaulich und für die Kids gut verständlich (was bleibt jetzt da für mich im Unterricht übrig *panic*).

Beim Speerwerfen konnten alle zeigen, ob wir als Jäger und Jägerinnen in der Steinzeit etwas getaugt hätten. Bei meinem Streifschuss hätte ich nur eine Chance gehabt, wenn sich das Mammut totgelacht hätte.

Nach einer kurzen Pause zu Mittag gab es einen kleinen Streifzug durchs Museum im Schloss. Besonders interessant waren die vielen Fundstücke aus „unserer“ Gudenushöhle, die im Mamuz gezeigt werden. Danach stand praktisches Arbeiten an: wir versuchten uns als Werkzeugmacher und stellten ein urzeitliches Messer her.

Für meine Geschichtsstunden hab ich mich natürlich auch gleich mit allerlei Nützlichem eingedeckt: Bücher, ein Faustkeil, ein Funkenschläger und ein Feuerstein. Ernüchternd dann daheim meine Fähigkeiten als Funkenschlägerin. Bedenkt man, das ein Steinzeitmensch in 5 Minuten Feuer entfachen hätte können, muss ich mich wohl damit abfinden, dass bei mir gar kein Funke überspringt und ich zu dieser Zeit wahrscheinlich erfroren wäre 😉

 

 

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Coding4Kids

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Coding4Kids

Wir waren diesen Montag wohl ein ungewohnter Anblick: 20 eifrige Kids auf bunten Sitzsäcken mitten am St. Pöltner Rathausplatz. So ungewohnt, dass eine Passantin gleich meinte, unsere armen SchülerInnen müssten da übernachten 😉

Das tolle Angebot der Firma Samsung – nämlich einen Einblick ins Programmieren mit dem Handy zu bekommen – nahmen wir gerne an und so ging’s in die Landeshauptstadt zum mobilen Klassenzimmer des bedeutenden Handyanbieters. Nach etwas theoretischem Input stand gleich das praktische Arbeiten mit Pocket Code am Programm. Danach wurde auch noch den kleinen „Bigtraks“ der programmierte Willen per Handy aufgezwungen.

Fazit: Für alle ein gelungener Workshop (Danke an die Fa. Samsung und unsere Coaches!) bei schönstem Herbstwetter.

A new start

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A new start

Nachdem ich im Juni tränenreich meine letzte Klasse verabschieden musste, ging’s diese Woche mit meiner neuen Klasse an den Start. Ich habe eine 2. Klasse übernommen und in der ersten Woche stand neben Organisatorischem Teambuilding und Methodentraining am Programm. Unser Schwerpunkt lag heuer beim Präsentieren und dazu gab es jede Menge Aufgaben zu erledigen.

Besonders stolz sind wir auf unser Namensgitter (fast fertig – am Hintergrund müssen wir noch etwas tüfteln). Mit so viel Farbenfrohheit, Motivation und Elan muss das neue Schuljahr ja gut werden!

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert,…

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„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert,…

ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“
(G. Santayana)

Nach langer, langer Zeit war ich heute wieder mit einer 4. Klasse im ehemaligen KZ Mauthausen. Nachdem ich heuer für den GS-Unterricht in dieser Klasse zuständig bin, gab es keine Diskussion, dass auch eine Exkursion ins Mühlviertel sein musste. So erdrückend und traurig die Fakten sind, mit denen man dort konfrontiert wird, so wichtig ist die Auseinandersetzung mit ihnen. Wir hatten noch dazu das Glück, eine besonders kompetente und authentische Dame als Führerin zu bekommen. Nach einer Einführungsrunde ging es entlang von 10 Stationen rund um und durch das ehemalige Konzentrationslager.

Obwohl die Kinder wussten, was auf sie zukommen würde, war es vor Ort dann doch um einiges ergreifender und beeindruckender. Insbesondere der „Raum der Namen“ veranschaulichte in erschreckender Deutlichkeit, welch große Zahl an Opfern hier auf perfideste Art zugrunde gerichtet wurde.

Detail am Rande: Erschreckend ist die Information, dass nur rund 16% der österreichischen SchülerInnen das KZ im Laufe ihrer Schulkarriere besuchen!

Fazit: Eine Geschichtsexkursion, die allen in Erinnerung bleiben soll. Principiis obsta!

Von Drachen und Rittern

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Nach langer Blog-Abstinenz gibt es heute wieder einmal einen Einblick in den Deutschunterricht. Vor einigen Jahren schon mal umgesetzt, hat sich unser Mini-Projekt zum Nibelungenlied auch heuer wieder bewährt: In 2×3 Teams gab es nach einer genauen Einführung ins Thema verschiedene Aufgaben zu erledigen: Die Ahnenforscher mussten einen Stammbaum erstellen, für den die Porträtmaler die passenden Bilder malen mussten. Die Kartographen versuchten die Schauplätze der Nibelungensage darzustellen. Mit Feuereifer war meine 2. Klasse dabei und die Ergebnisse sind beeindruckend. Viele Details und Kleinigkeiten machen die Plakate und Aufbauten sehenswert. In so manchem Kinderzimmer herrscht für die nächste Zeit Mangel an Rittern und Drachen!

 

 

Gelenkige Modellbauer

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Bewährte Ideen sollte man ja immer wieder aufgreifen 😉 , daher ging es für meine heurige 4. Klasse in Biologie wieder ans Modellbauen: Ein Gelenk sollte entstehen, Material und Umsetzung nach freier Wahl. Die Favoriten waren Dreh- und Scharniergelenke und die Ergebnisse haben wieder bewiesen, wie kreativ und einfallsreich die Kids sind. Papier, Pappmaché und sogar Holz wurde da kunstvoll zu einem gelenkigen Modell verarbeitet!

Von mutigen und sorgenfreien Tierchen

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Von mutigen und sorgenfreien Tierchen

Pünktlich zum Lesemonat April machten wir uns getrieben von unserem nicht enden wollenden Drang nach Lesegenuss wieder einmal auf in den Kindergarten.

Meine Deutschgruppe D4 hat dazu zwei tolle Bilderbücher vorbereitet: „Keine Sorge Paulchen“ (von einem meiner Lieblingsautoren: David Melling) und „mutig mutig“ (von Lorenz Pauli und den tollen Bildern von Kathrin Schärer).

Das erste Buch präsentierten die 9 Burschen und 2 Mädchen in Form eines Kamishibais, das zweite spielten wir in einigen kurzen Szenen vor. Anschließend ging’s ans Werkeln mit den Kids: dazu gab’s Arbeitsblätter, Memory-Spiele und einige knifflige Aufgaben zu lösen.

Um den Schock des Tages*etwas zu mildern, ging’s danach noch auf eine feine Mehlspeis‘, bevor wir wieder Richtung Schule mussten.

 

* Gleich zu Beginn hatte die Kindergartenpädagogik ihre Minis gefragt, wie alt sie glaubten, dass meine SchülerInnen wären. Mit großen Augen und voller Überzeugung  meinte diese „HUNDERT“. [Gott-sei-Dank mussten sie mich nicht schätzen ;-)]